Deutschland

Weinland Deutschland

Der moderne Weinbau in Deutschland beginnt mit der Durchsetzung des Rieslings als Leitrebe im 18. Jahrhundert und damit der impliziten Selbstbeschränkung als Weißweinerzeuger. Mit Liebe zum Detail und deutschem Qualitätsbewusstsein, hat sich Deutschland international mit dem Riesling etabliert. Das Weingesetz von 1971 hatte die Qualität der Weine an den Zuckergehalt des Mostes gekoppelt war. Für viele ist die Qualität von anderen Faktoren abhängig. 1994 wurde im Verband der Deutschen Prädikatsweingüter ein unabhängiger Beschluss über die Klassifikation der deutschen Weinbergslagen gefasst. Seitdem gibt es in Deutschland parallel zum deutschen Weingesetz eine Qualitätspyramide mit den Gutsweinen an der Basis, gefolgt von Ortsweinen, den Ersten Lagen und schließlich den Großen Gewächsen. Einzige Ausnahme: der Rheingau. Dort heißt die beste Qualität „Erstes Gewächs“. Aktuell wird an einer Überarbeitung des deutschen Weingesetz gearbeitet.